Brückenpfeilersanierung
Brückenpfeilersanierung im Unterwasserbereich an Strompfeilern durch angepasste Stahlschalung im Abstand 8 cm zum Mauerwerk.
Betonverpressung zwischen Stahlschalung zum Mauerwerk.
Referenzobjekt:
Löwenbrücke über die Leine in
Neustadt am Rübenberge
Pfahlschutzverfahren
1. Schutz von Buhnen und Rammpfählen
Der Holzbohrwurm richtet im Küstenbereich und an wasserbaulichen Anlagen im Bereich der Ostsee grosse Schäden an.
Wir möchten Ihnen ein Verfahren zum Schutz von Buhnen und Rammpfählen vorstellen.
Die Wirkungsweise der Pfahlschutz-Thermo-Manschette (nachfolgend PST genannt) ist denkbar einfach.
Bei der PST handelt es sich um eine Polyäthylenhülle in Schlauchform, die über den Rammpfahl gestülpt wird und mit einer Wärmequelle ca. 120 ° C auf den Pfahl aufgeschrumpft wird. Diese Hülle unterbricht die Versorgung der zerstörenden Meeresorganismen mit Sauerstoff und Nahrung, so dass sie nach einer gewissen Zeit absterben.
Wenn PST vor dem Errichten neuer Buhnenanlagen aufgebracht wird, schützt sie den Rammpfahl generell von einem Befall, da der Bohrwurm keine Angriffsfläche findet.
2. Schutz von Stahl- und Betonpfählen
So wie PST Holzpfähle vor Bohrwurmbefall durch Entzug der Sauerstoffzufuhr schützt, schützt PST auch Stahl- und Betonpfähle vor starker Korrosion.
Der Sauerstoff im Wasser zwischen PST und Stahl ist nach kurzer Zeit durch weitere Korrosion abgereichert, weil keine neue Zufuhr von aussen stattfindet, werden alle Korrosionsvorgänge verzögert.
Durch dieses Verfahren geschützte Pfähle erhöht sich die Lebensdauer der Holz- und Stahlpfähle um 25 Jahre.
Altlastensanierung
1. Kampfmittelortung
Zum Auffinden der Munitionskörper im Erd- und Wasserbereich wird die D-GPS gestützte Multisensoranlage eingesetzt.
Auf dem Messponton ist ein höhenverstellbares Sondengestell installiert und wird von unserem Sondierboot (Caroliner Skiff 70 PS) geschoben. Das Sondengestell ist kombinierbar als 4- oder 8-Kanal Multisensoranlage einsetzbar.
2. Kampfmittelbergung
a) Punktbergung
Die vorab eingemessenen Punkte werden mit einem selbstfahrenden Stelzenponton oder einem am Heck gekoppelten Schubboot punktgenau angefahren und mit hydraulisch bewegten Stelzen vor Ort fixiert. Nach dem Freilegen des zu bergenden Objektes durch den Taucher (Saugen und Spülen), wird es vom Taucher angeschlagen und an Deck gehievt.
Nachdem der Taucher wieder an Deck ist, beginnen die Vorbereitungen zum Anlaufen des nächsten Punktes.
b) Flächenbergung
Die vorab eingemessenen Flächen werden entweder mit einem UW-Spülmagnet, 18 KW, Haltkraft 8 t, abgeborgen oder mit einer Spülgabel beräumt, die flächenmässig den Untergrund durchspült.
Beide Varianten werden von einem Ponton mit Baggerhilfe durchgeführt.
3. Munitionsbergung mit Spülgabel
Die Spülgabel ist an einem Bagger, der auf einem Ponton steht und verzurrt ist, montiert und dient zur Munitionsbergung in Flüssen und Kanälen.
Durch Betätigung des Baggerauslegers wird die Spülgabel (vertikale Stellung der Zinken) ins Wasser getaucht und bis zum Gewässergrund geführt. Gleichzeitig wird die Wasserspülung der Spülgabel in Betrieb gesetzt. Dabei tritt an den Zinkenbohrungen Wasser unter hohem Druck aus. Der Gewässergrund wird dadurch im Bereich der Spülgabel auf- und freigespült.
Durch ein Kippen der Spülgabel in eine horizontale Stellung unter gleichzeitiger Betätigung der Wasserspülung werden Munitionsteile neben anderen Feststoffen von der Spülgabel aufgenommen.
Nach dem Herausführen der Spülgabel erfolgt die Munitionsbergung mittels Elektromagnet nach Technologie des Auftraggebers.Die Spülgabel ist in dieser Form eine Neuentwicklung. Dadurch wird der derzeitige Stand der Technik in der Munitionsbergung (Unterwasserbergung) erheblich verbessert und effektiver gestaltet.
Gleichzeitig ist die Spülgabel auch für Umweltschutzaufgaben einsetzbar, z.B. Reinigung von Hafengewässern von Unrat und Schrott, Säuberung von Wasserflächen in Werften u.a..









