Unterwasserbau und Taucherservice
Unternehmen
Presse

Leine Zeitung (März 2009)

Geschosse sind immer noch gefährlich

"Manchmal kann man kaum gucken", sagt Taucher Karsten Gerth, der abwechselnd mit seinen Kollegen Matthias Groß; und Enrico Biebow den Grund des Bereichs westlich des Hafens absucht.

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Journal (August 2005)

Gefährliche Funde im Nationalpark

Sechsig Jahre nach Kriegsende ist der Krieg immer noch nicht zu Ende. Zumindest lauern die Gefahren von weggeworfener und nie gefundener Munition noch immer.

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Ostseezeitung (August 2002)

Fertig zum Abtauchen

Im Seehafen Wismar wird gerade ein Teil der Kaianlagen rekonstruiert. Der erste Abschnitt beläuft sich auf rund 300 Meter.

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Ostseezeitung (8. Februar 2002)

Plaste gegen gefrässige Muschel - Neue Methode zum Schutz von Buhnenpfählen im Test

Noch immer sind die Experten in Sachen Küstenschutz auf der Suche nach einer geeigneten Methode, Buhnenpfähle aus einheimischen Wäldern vor der gefrässigen Bohrpfahlmuschel zu schützen.

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Ostseezeitung (November 2001)

Minenberäumung unter Wasser - Kavelstorfer
Tauchbetrieb in der ganzen Welt aktiv

Eine Unterwasserbau- und Tauchgesellschaft aus Kavelstorf gehört zu den größten in ganz Europa. Sie arbeiten an Seen, Baustellen und Talsperren. Die Firma ist sogar in Australien gefragt.

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Kavelstorf. Es ist ein Glücksfall, wenn man Frank Herzog in Kavelstorf an trifft. Der Geschäftsführer der Unterwasserbau und Diving Services ist ein Mann der Praxis und vor Ort im In- und Ausland aktiv. Als einer der größten Tauchbetriebe Europas, die Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei (BBB) Rostock, 1993 sein Tätigkeit einstellte, gründete Frank Herzog (54) seinen Unterwasserbau und Taucherservice. Erst in der Rostocker Warnowallee, seit 1998 ist die technische Basis in Kavelstorf. Auch in Stralsund, dem Heimatort Herzogs, gibt es eine technische Station. Fünf Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen, Taucher mit der Qualifikation für alle Unterwasserarbeiten. Auch Frank Herzog steckt lieber im Taucheranzug als hinter dem Schreibtisch. Eine Grundausbildung bei der Nationalen Volksarmee und die Arbeit beim Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund auf der "Baltic" waren Vorstufen für eine 19-jährige Tätigkeit bei der BBB. Beim Bau des Rostocker Öl- und Chemiehafens war der im Einsatz, in Talsperren in Thüringen und Sachsen. Nun organisiert Frank Herzog im eigenen Auftrag die Arbeit. In Singapur und den Niederlanden bei der Seekabelverlegung in Australien und bei der Telekom-Kabelverlegung von Graal-Müritz nach Ystad waren seine Dienste gefragt. Es ist ein breites Leistungsangebot im Unterwasserbereich. Saug- und Spülarbeiten, Montage und Demontage von Anlagen, Kabel- und Dükerverlegungen, Unterwasser-Schiffsreinigungen und -reparaturen sind im Angebot. Die Pfeilersanierung der Löwenbrücke in Neustadt am Rübenberge gehörte dazu wie auch Routinevermessungen an der Talsperre Lichtenberg. In der Baugrube Spreebogen am Potsdamer Platz in Berlin war UWB zu treffen und bei der Erweiterung des Emspiers in Emden. Bei der Arbeit im Emswasser war vor allem eine der Hauptaufgaben der Firma, die Kampfmittelberäumung, gefragt. Frank Herzog und sein Team haben für diese Tätigkeit umfassende Feuerwerker-Sonderausbildungen. Er und ein Mitarbeiter erwarben an der Spezialschule Dresden die Sprenggenehmigung. "Ohne moderne Technik kann die Aufgabe aber nicht erfüllt werden", sagt Herzog. Dazu zählen "Elektromagnete für Unterwasserkampfmittelberäumung", computergestützte Unterwassermagnet-Felddarstellung und die satellitengestützte Ortung. Fotos und Videos dokumentieren die Mengen an Kriegsschrott und Munition des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Sie wurden auf dem 70 000 Quadratmeter großen Areal bei Emden geborgen. "Trotz aller modernen Technik darf keine Routine aufkommen", beschreibt der Taucher-Chef die Verantwortung. Zurzeit wird am Schiffshebewerk Scharnebeck bei Lüneburg gearbeitet. Die Ausrüstungsfahrzeuge mit leichter und schwerer Taucherausrüstung, mit aufblasbaren Pontons, mit Werkstattausrüstung und der Dokumentationstechnik sind schon vor Ort. Frank Herzog hat das Notwendige in der Basis Kavelstorf erledigt und folgt seinen Mitarbeitern. Für Tage und Wochen. Sehr zum Leidwesen seiner Familie.

Von JÜRGEN FALKENBERG

Tiefbau - TBG (Juli 2001)

Bauvorhaben Löwenbrücke Neustadt

Bei der Löwenbrücke in Neustadt handelt es sich um ein über 300 Jahre altes Bauwerk aus behauenden Sandsteinquadern...
Die UWB und Divingservices GmbH koordinierte und realisierte sämtliche Arbeiten und Gewerke bis zur Vollendung der Baumaßnahme.

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Die dreibogige Massivbrücke spannt sich mit ihren Bögen über zwei Strompfeiler von Ufer zu Ufer. Die Pfeiler befanden sich in einem sehr maroden Bauzustand, so dass die Sanierung dringend notwendig wurde. Die Strompfeiler aus Sandsteinmauerwerk waren Unterwasserbereich an der Brücke über die Leine am Rübenberge zu sanieren. In der bisher einzigartigen Konstruktion für eine Brückenpfeilersanierung bestand die Aufgabenstellung des Tiefbauamtes Neustadt am Rübenberge darin, "die Strompfeiler mit einer verbleibenden Stahlschalung, St V4 A, Blechdicke 5 mm, im Unterwasserbereich und der Wasserwechselzone" zu versehen. Der Hohlraum zwischen Brückenpfeilern und Stahlschalung sollte unter Druck mit Unterwasserbeton verfüllt werden. Das erfolgte über vorgefertigte Verpress-Stutzen im Sockel der Schalung von unten nach oben. Der ausgeschriebene Abstand der Stahlschalung zum Brückenpfeiler wurde mit nicht größer als 6 cm festgelegt. Um diese Genauigkeit zu gewährleisten, wurden Abstandshalter aus ST V4 A-Winkeleisen 40x40x5 mm, Länge 8 cm an die Stahlschalung angeschweißt. Die UWB und Diving Services GmbH koordinierte und realisierte sämtliche Arbeiten und Gewerke bis zur Vollendung der Baumaßnahme. Schwierig gestalteten sich die Arbeiten der Taucher an den Pfeilern durch die starke Strömung der Leine und dem geringen Wasserstand. Realisiert wurden die Arbeiten von einem Koppelponton aus, der mit Tiefladern über Land angefahren und vor Ort montiert wurde. Das Manövrieren des Pontons um die Pfeiler zu den einzelnen Arbeitspositionen erfolgte mittels Windendrähten, die an den Flussufern an eingegrabenen Ankern befestigt waren. Nach dem Freilegen der Pfeiler bis zur Gründung und dem Reinigen des Mauerwerkes mit Hochwasserstrahl (250 bar) erfolgte eine genaue Bestandsaufnahme des Unterwasserzustandes der Brückenpfeiler. Auf Grund des Alters der Brücke und den demzufolge ungenauen Planungsunterlagen, sowie der Form der Strompfeiler, bedurfte es umfangreicher Vermessungsarbeiten. Nach der Übergabe der Vermessungsunterlagen an ein Konstruktionsbüro erfolgte die Ausführungsplanung der Stahlschalung mit statischen Nachweis. Durch die statische Berechnung erfolgte die Festlegung der Anzahl und Anordnung der Dübel in der Stahlschalung, sowie die Länge und der Durchmesser der Dübel. Gewählt wurden Reaktionsharz-Verbundanker RM 12 x 300 A 4 mit einer Verankerungslänge von 190 mm. Die Fertigung der Stahlschalung erfolgte nach den Ausführungsplänen in sieben vertikalen Einzelelementen und sieben Sockelelementen, die um die Strompfeiler miteinander verschraubt wurden. Die Montage der Stahlschalung um die Pfeiler verlief problemlos, da sämtliche Elemente auf Anhieb passten und es keiner wesentlichen Änderungsarbeiten bedurfte. Da die Löwenbrücke ein Baudenkmal im Sinne des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes ist, musste eine Verträglichkeit sämtlicher Einbaumaterialien mit dem alten Mörtel nachgewiesen werden. Um ein Austreten des Unterwasserbetons aus der Stahlschalung zu vermeiden, wurde eine Sohldichtung aus Moosgummi an den Sockelelementen der Stahlschalung angebracht. Dadurch erfolgte eine optimale Abdichtung zu den unebenen Fundamentblöcken. Große Fugen und Unebenheiten in den Fundamentblöcken wurden vorab mit dem Unterwasserspachtel SICOTAN geglättet. Nach Abschluss dieser vorbereitenden Maßnahmen erfolge das Verpressen der Stahlschalung mit dem Unterwasserbeton MARBOS. Um die Fugen der Pfeilerblöcke auch von Inneren des Pfeilers kraftschlüssig zu verbinden, wurden am oberen Abschlussbereich der Stahlschalung Verpressbohrungen mit einer Neigung von ca. 30 ° bis zu 3 m Tiefe gebohrt und mit Zementsuspension über Tiefenpacker von unter nach oben verpresst. Nach der Bestandsaufnahme des Zustandes der Pfeilergründung zeigte sich, dass im Verlauf der Jahrhunderte trotz des guten Baugrundes (Muschelkalkstein) Auskolkungen an den Pfeilerspitzen vorhanden waren. Deshalb entschied man sich für den Einbau eines Kolkschutzes aus mit Beton gefüllten Säcken. Der Einbau des Kolkschutzes erfolge bis zum Abschluss des oberen Fundamentblockes in einem Winkel von ca. 45 ° um die Strompfeiler. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten - UWB und Diving Services GmbH, Vermessungsbüro Weigt, die Ingenieurbüros Warnkross + Beyer und Schwepler + Wieck, Nordmetallbau und Handel, Gustav Schröder Straßenbau sowie Stump Spezialtiefbau GmbH - konnte diese bisher einmalige Brückenpfeilersanierung mit Erfolg und guter Qualität abgeschlossen werden.

Neustädter Zeitung (8. April 2000)

Pfeiler der Leinebrücke erhalten jetzt einen
Schutzmantel aus Stahl

Neustadt (ha). Nach dem Hochwasser der Leine sind jetzt die Sanierungsarbeiten an der Leinebrücke wieder aufgenommen worden. Jetzt erhalten die Brückenpfeiler unterhalb der Wasserlinie Schutzbleche.

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Am Dienstag hat ein Mobilkran die Spezialanfertigungen zum Schutz der Brückenpfeiler auf die Pontons gehoben. Von dort aus werden die großen Stahlbleche zur Brücke transportiert und in das Wasser gelassen. In diesen Tagen sind die Taucher dabei, die Spezialkonstruktion an den Pfeilern zu verschrauben. In der Strömung müssen die Spezialisten in dem Mauerwerk der Brückenpfeiler die Verbindungen anbringen, auf die im Abstand zum Pfeiler die Schwallplatten angesetzt werden. In der bislang einzigartigen Konstruktion für eine Brückensanierung werden danach die entstandenen Hohlräume in den Brückenpfeilern sowie zwischen Mauerwerk und Schwallblechen mit Beton verfüllt. Das soll, wie Alexej Stickel vom Tiefbauamt der Stadt erläuterte, unter Druck geschehen. Während der Beton durch vorgefertigte Öffnungen von unten nach oben eingefüllt wird, könne über die Füllmengen kontrolliert werden, ob der Beton auch in die Hohlräume der Brückenpfeiler gelangt ist. Sorgfältig kontrolliert und untersucht worden waren die Brückenpfeiler zu Beginn der Arbeiten im vergangenen Jahr, bevor man sich zu dieser Maßnahme entschlossen hatte. Ganze Steinquader, so Stickel, seien ausgespült oder ausgebrochen. Wenn alles gut geht und kein neuerlicher Hochwasser die Arbeiten stoppt, sollen die Sanierungsarbeiten in zwei Monaten abgeschlossen sein.


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